Der Sound des Harzes: Die Geschichte hinter dem Schierker Feuerstein Lied von 1938
Tauchen Sie ein in die Ära der Schellackplatten und entdecken Sie ein faszinierendes Stück deutscher Werbegeschichte! Was heute als moderner „Jingle“ im Radio läuft, hatte seinen Ursprung im Dezember 1938 im kleinen Harzort Schierke.
Von der Apotheke zum Kult-Likör
Alles begann mit dem erfinderischen Apotheker Willy Drube und seiner berühmten „Apotheke zum Roten Fingerhut“. Um den Kurgästen nach deftigen Mahlzeiten etwas Gutes zu tun, kreierte er aus erlesenen Kräutern einen tiefroten Likör. Inspiriert von den markanten, rötlichen Granitformationen der Region, taufte er sein Meisterwerk: Schierker Feuerstein.
Ein genialer Slogan wird zum Volkslied
Das raue Harzklima machte den Weinanbau unmöglich – doch Drube verwandelte diesen landschaftlichen Nachteil mit echtem Pioniergeist in einen Geniestreich des Marketings. Er prägte den legendären Spruch:
„Wenn auch wachsen keine Reben, aber Schierker Feuerstein!“
Um diesen Slogan unvergesslich zu machen, ging Drube 1938 einen für damalige Zeiten revolutionären Weg: Er beauftragte die renommierte Plattenfirma Telefunken mit der Pressung einer eigenen Werbe-Schellackplatte. Das Ergebnis war eine sehnsuchtsvolle Hymne, die die Natur des Harzes, den Brocken und den Wintersport besingt – und erst im Refrain das Geheimnis des Kräuterlikörs lüftet. Ein echter Vorreiter des modernen Audiomarketings!
Jetzt reinhören und entdecken
Schauen und hören Sie selbst rein! Weiter unten finden Sie die historische Originalaufnahme von 1938 direkt als Video auf unserer Seite.

